Skip to main content

Hautarztpraxis Dr. Ina Schulze

Allgemeine hautärztliche Leistungen

Erregerbedingte Hauterkrankungen

Pilzerkrankungen der Haut (Mykosen) gehören zu den häufigsten Hautinfektionen. Mit über 100.000 Pilzarten können neben der Haut auch Haare, Nägel oder Schleimhäute betroffen sein. Da die Haut- und Nagelpilz-Erreger nahezu überall vorkommen, vor allem in Schwimmbädern, Saunen, Umkleiden beim Sport und Fitness oder durch Kontakt mit Haustieren, hat jeder Mensch unbemerkt Kontakt mit ihnen.

Pilze dringen meist nur in beschädigte – insbesondere trockene – Haut oder Nägel ein. Pilzinfektionen an Füßen oder Nägeln sind nicht nur kosmetisch störend. Fuß- und Nagelpilzinfektionen sind potenzielle Eintrittspforten für Bakterien in die Haut, es können bakterielle Infektionen entstehen. Das hat insbesondere für Menschen mit Diabetes hohe Bedeutung. Die Behandlung von Haut- und Fußpilzinfektionen ist wichtig, um einerseits die hohe Ansteckungsgefahr zu minimieren. Andererseits besteht hoher Leidensdruck der Betroffenen. Und die Behandlung dient der Vorbeugung der genannten bakteriellen Infektionen. Eine genaue Begutachtung der Haut und gegebenenfalls eine mikroskopische, kulturelle und molekulare Untersuchung von Hautschuppen und Nagelspänen sind die Voraussetzung für eine sichere Diagnose und eine zielgerichtete Behandlung.

Trichophyton rubrum

Haupterreger von Fuß- und Nagelpilz in Deutschland

Trichophyton mentagrophytes 

ein häufiger zoophiler Hautpilz, der von Nagetieren und vor allem Katzen auf den Menschen übertragen wird.

Trichophyton benhamiae 

der „Meerschweinchen-Pilz“, ein aktueller und häufiger zoophiler Hautpilz, der Kinder und Erwachsene gleichermaßen befallen kann.

Trichophyton tonsurans 

ein anthropophiler („Menschen-liebender“) Hautpilz. Das Reservoir findes sich auf Matten in Ringerclubs („Mattenpilz“), neuerdings auch in Barbershops.

Unsere dermatologische Fachpraxis bietet ausführliche Beratung und individuelle Anleitungen zur Bekämpfung und Prävention von Pilzerkrankungen, besonders für anfällige Patienten. Präventionsstrategien spielen eine zentrale Rolle, um Infektionen nachhaltig zu vermeiden.